/

Fotografie

und Bildbearbeitung

Neben dem Design gehört die Fotografie fest zu meiner kreativen Arbeit. Ich achte gerne auf das richtige Licht, den passenden Moment und einen klaren Bildaufbau. Fertig ist ein Bild für mich aber oft erst in der Nachbearbeitung: Durch Retusche, Farbkorrektur und Bildbearbeitung wird aus einem guten Foto ein stimmiges Bild. Dabei arbeite ich mit Photoshop und lege Wert darauf, Bilder gezielt zu optimieren. Auch die Kombination aus Fotografie, digitaler Bildbearbeitung und 3D-Visualisierung interessiert mich besonders. Eine 3D-Visualisierung aus meiner Bachelorarbeit ergänzt die gezeigten Arbeiten. In meinen Projekten beschäftige ich mich deshalb nicht nur mit der Aufnahme selbst, sondern auch damit, wie Bilder durch Compositing, Retusche und digitale Gestaltung weiterentwickelt werden können. Auf dieser Seite zeige ich außerdem vier Bearbeitungen im Vorher-Nachher-Vergleich und eine Auswahl meiner Naturfotografie.

Fotografie Retusche Bildbearbeitung Color Grading Bildkomposition Composing 3D-Visualisierung Adobe Photoshop Adobe Lightroom Adobe Substance 3D Stager Blender
Bearbeitetes Porträt mit unscharfem Hintergrund

Vorher & Nachher

Jedes Bild startet als fertige Version. Zieh den Regler, um das Original zu sehen.

Porträt nach der Bearbeitung Porträt vor der Bearbeitung Vorher Nachher

Porträt mit Tiefenwirkung

Die Aufnahme entstand bei direkter Sonneneinstrahlung, um den gezielten Umgang mit natürlichem Licht und dessen Einfluss auf Hauttöne, Schatten und Kontraste zu erproben. Bei der Aufnahme habe ich mit einer halboffenen Blende und einer niedrigen ISO gearbeitet, um den Hintergrund in Unschärfe aufzulösen und den Fokus auf das Motiv zu legen. In der Nachbearbeitung habe ich diese Tiefenwirkung verstärkt und die Lichtführung verfeinert. Störende Details wie Haarsträhnen im Gesicht und das Treppengeländer im Hintergrund habe ich retuschiert und einen Gelbstich in den Hauttönen neutralisiert.

[Bild 2] nach der Bearbeitung [Bild 2] vor der Bearbeitung Vorher Nachher

Stimmung bei wenig Licht

Das Foto entstand mit einer bewusst reduzierten Low-Key-Lichtsetzung vor einem schwarzen Hintergrund. Das Motiv wurde von rechts mit einem dezenten blauen und von links mit einem leichten roten Licht akzentuiert. Der dadurch entstehende Farbkontrast verleiht dem Bild mehr Tiefe und hebt das Motiv vom dunklen Hintergrund ab. Aufgrund der geringen Umgebungshelligkeit habe ich mit offener Blende fotografiert, um möglichst viel Licht einzufangen. In der Nachbearbeitung habe ich Kontraste und Lichter behutsam abgemildert und einen leichten Grünstich durch eine Farbkorrektur ausgeglichen.

[Bild 3] nach der Bearbeitung [Bild 3] vor der Bearbeitung Vorher Nachher

Harmonisches Licht

Trotz der hellen Umgebung habe ich mit offener Blende fotografiert, um den Hintergrund in Unschärfe aufzulösen und den Blick auf das Motiv zu lenken. In der Nachbearbeitung habe ich die Lichtverteilung harmonisch abgestimmt, sodass Lichter und Schatten ausgewogen zusammenwirken, und störende Elemente aus dem Bild entfernt.

[Bild 4] nach der Bearbeitung [Bild 4] vor der Bearbeitung Vorher Nachher

Aus dem Dunkeln geholt

Selbst mit offener Blende reichte das vorhandene Licht nicht aus, die Aufnahme war deutlich unterbelichtet. Genau deshalb zeigt dieses Bild, wie viel sich in der Nachbearbeitung herausholen lässt: Ich habe Belichtung und Tiefen stark angehoben, die Lichtstimmung der Szene neu aufgebaut und störende Elemente entfernt.

Composing & 3D-Visualisierung

Vom Ausgangsfoto zur fertigen Visualisierung: sieben Stufen desselben Bildes. Die Bilder wechseln von selbst, mit den Pfeilen kannst du auch selbst weiterschalten.

Visualisierung des Ausstellungsstücks

Für meine Bachelorarbeit habe ich das geplante Ausstellungsstück realitätsnah visualisiert, da die Ausstellung zum Zeitpunkt der Abgabe noch nicht fertig war. Ausgangspunkt war ein Foto der Vitrine, das mir das Museum zur Verfügung gestellt hat. Weil sich die Vitrine noch nicht im finalen Zustand befand, habe ich fehlende und unfertige Elemente zunächst in Adobe Photoshop retuschiert, um eine glaubwürdige Grundlage für die 3D-Inszenierung zu schaffen.

In Adobe Substance 3D Stager habe ich die Vitrine für den Pepper's-Ghost-Aufbau erweitert, aus skalierten Würfeln modelliert und an Perspektive und Proportionen der echten Vitrine angepasst und die Fibeln räumlich in die Szene eingefügt. Um den Pepper's-Ghost-Effekt zu simulieren, habe ich die projizierten Objekte mit mehreren Lichtquellen, Leuchteffekten und Transparenz versehen, sodass sie als holografische Projektion in der Vitrine wirken.

Zum Schluss habe ich in Photoshop das leere Display durch die entwickelte Anwendung ersetzt. Die erste Darstellung zeigt zwei popkulturelle und drei historische Objekte, die Figuren erscheinen hier auf dem Display. Die popkulturellen Objekte habe ich dabei bläulich eingefärbt, um sie klar von den historischen Funden abzugrenzen. In der zweiten Darstellung habe ich die Kriegerin und die Archäologin in die Vitrine integriert.

Naturfotografie

Mit meiner Fotografie möchte ich die besonderen Momente und Details festhalten, die im Alltag oft übersehen werden. Ob besondere Lichtstimmungen oder kleine Details in der Natur.

Naturfoto: Ast Naturfoto: Teich Naturfoto: Busch Naturfoto: Lichtstimmung Naturfoto: Wasserfall Naturfoto: Zuckerwatte-Himmel
Entstanden
2024–2026
Werkzeuge
Adobe Photoshop, Lightroom, Substance 3D Stager
Typ
Freie Arbeiten, Fotografie-Modul & Bachelorarbeit

Kontaktiere mich

marie.thiele.design@gmail.com
0152 38975501 LinkedIn